Typisierung in Fredersdorf

Nachlese: Typisierung in Fredersdorf vom 21. November 2009

Aus unserem anfänglichen Plan, einer kleinen privaten Typisierungsaktion (ca. 70 Leute) beim alljährlichen Lagerfeuer auf unserem Grundstück, wurde mit  großer Unterstützung durch die Initiativgruppe der Landeskirchlichen Gemeinschaft Fredersdorf e. V. und der DKMS  eine  Aktion, bei der letztlich über 10x mehr Menschen typisiert wurden.

In drei Wochen Vorbereitungszeit ergab sich eine gute Zusammenarbeit mit der Kommune, Fußball- und Sportvereinen, Schulen, Kindergärten,  privaten Unternehmen, der regionalen Presse, Rundfunk und Fernsehen, sowie sehr vielen engagierten Menschen. Die  Schirmherren der Aktion waren der Bürgermeister von Fredersdorf, Dr. Uwe Klett, und die CDU-Landtagsabgeordnete, Beate Blechinger. Am 21.11.2009 fand die Typisierungsaktion in der Fredersdorfer Oberschule von 10 – 16 Uhr statt. Wir waren über 60 Mitarbeiter zwischen 15 und 59 Jahren. Die Atmosphäre war durchweg toll. „Wir waren ein tolles Team, wie eine große Familie“, so einige Stimmen.

In 6 Stunden ließen sich an diesem Tag 706 Menschen typisieren. Zusätzlich wurden 6820,00€ Spendengelder  gesammelt.

Wolfgang und Miriam Göldner

Wir bedanken uns bei folgenden Firmen, ohne deren finanzielle Unterstuetzung und Sachspenden diese Typisierungsaktion so nicht moeglich gewesen waere:

Hotel Flora, Allround Autoservice GmbH Fredersdorf , Fielmann, Krankenhaus Strausberg, Mauksch Englisch Wohnen, Homes Mobile Pflegezentrum, Freddytel, Atrium Bestattungen GmbH, Wasserverband SRB-ERK, Avikus Hauskrankenpflege, Hauskrankenpflege Ute Schulz, Schülerhilfe, Landbackstube  Reetz, Netto, Kamps, Fleischerei  Bernd Jordan (Fredersdorf), Rewe Markt Rainer Köhler oHG Hoppegarten

Typisierungsaktionen des DRK Blutspendedienstes am 4.12. in Müggelheim, Köpenick und Frankfurt (Oder)

Mit großem Aufwand wurden am 4.12. durch den DRK Blutspendedienst Ost in 3 parallel laufenden Terminen Typisierungsaktionen durchgeführt. Wie der Name bereits sagt, lag das Hauptaugenmerk des DRK Blutspendedienstes zunächst auf der Blutspende.

Dass hier aber auch eine Knochenmarkspendedatei unterhalten wird, ist uns eher zufällig begegnet. Auch wenn die Datei im Vergleich zu anderen mit 43.000 potentiellen Spendern eher klein ist, so wird doch die Qualität der Spender in den Knochenmarktransplantationszentren sehr gelobt. Hier „gäbe es kaum ein Zögern, bei den angeschriebenen Spendern“, so hieß es aus dem Virchowklinikum. Die Schnelligkeit und letztendliche Bereitschaft der Spender, sich bei einer Übereinstimmung auch zur Verfügung zu halten, sei aber von entscheidender Bedeutung, wenn man denn einmal die Wahl zwischen vielen möglichen Spendern haben sollte. „Schließlich hat man nur einen Versuch und die Zeit spiele eine große Rolle.“

In einer Schule in Frankfurt (Oder) wurden 60 potentielle Knochenmarkspender und 30 Blutspender registriert. Erfreulicherweise waren dies sehr viele junge Spender, die hoffentlich lange zur Verfügung stehen und auch noch vielen anderen helfen können.

In Müggelheim gab es knapp 180 Typisierungen und noch einmal 75 Blutspender. Ein Dank geht hier vor allem an die Geduld vieler junger Eltern, die die lange Wartezeit nicht abgehalten hat, dabei zu bleiben und zu helfen.

Der dritte Termin fand vor dem Heimspiel des 1. FC Union gegen Energie Cottbus unweit des Stadions statt. Auf eine Blutspende wurde aufgrund des kommenden Ereignisses verzichtet und so gab es noch einmal 150 Typisierungen von den Fußballfans. Herzlichen Dank an den Pressesprecher Herrn Arbeit, der diesen Termin ermöglicht und beworben hat.

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